Ronja

über ihre Gefühlswelt als Trennungskind, warum sie sich verletzlich macht und das Ding im Brustkorb

Unsere Begegnung

Bei Universal Music in Berlin treffe ich Ronja. Auf dem Weg höre ich mir noch einmal ihren Song Eine Familie an. Tiefgehend persönlich und beeindruckend ehrlich gibt Ronja darin Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt als Trennungskind, insbesondere ihre innere Zerrissenheit und den Wunsch nach einem Zuhause, das es so nie gab. Kurz bevor ich das Gebäude betrete, packe ich meine Kopfhörer ein. Ich frage mich, warum es ihr wichtig war, über dieses Thema einen Song zu schreiben, warum sie sich so verletzlich macht und ob jede solcher Veröffentlichungen Überwindung kostet. Aber das frage ich sie besser gleich selbst.

Interview mit Ronja Alter 20 Jahre (2025) Redaktion & Fotos Florian Saeling

Sofortbild von Ronja und Florian Saeling nach dem MENTLING-Interview

Ronja im Mentling-Interview

»Ich hatte immer zwei Orte, die sich für mich nach Zuhause angefühlt haben.«
– Ronja
»In meiner Musik romantisiere ich meine Gefühle, vor allem die Ängste und Selbstzweifel.«
– Ronja
»Das ist eine Challenge, die ich mir stelle: Immer persönlicher und verletzlicher zu werden.«
– Ronja

»Ich wünsche mir, dass Leute sich gesehen fühlen.«

Das Interview mit Ronja ist Teil der Epaper Ausgabe #7.

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